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Und wer hätte gedacht, dass wir noch einmal an unseren Öffnungszeiten drehen würden, nachdem wir sie im letzten Newsletter erst bekannt gaben? Doch genau das ist passiert – und zwar aus einem Grund, der so schlicht wie wahr ist:
Zu frühe Kundschaft ist Stress pur.
Nicht, weil wir unfreundlich wären. Sondern weil niemand gern Menschen vor der Tür warten lässt, während man selbst noch zwischen Alltag, Aufwärmphase und Frühstück steckt.
Unsere Morgenrituale sehen nämlich nicht nach Wellness aus, sondern nach logistischer Eleganz: Kinder und uns selbst zurecht machen, selbst einen Bissen essen, ankommen im eigenen Körper, Muskeln und Sehnen sanft wecken und aufwärmen. Denn ohne dieses Ritual sagen irgendwann nicht nur die Hände, sondern auch die Sehnen „Nein, danke“.
Kurz: Bevor wir für euch da sind, müssen wir erst für uns da sein. Und dafür brauchen wir Zeit.
Und deshalb eine Bitte, die zugleich eine Grenze ist: Haltet euch an Pünktlichkeit. Pünktlichkeit bedeutet nicht nur, nicht zu spät zu kommen, sie bedeutet ebenso, nicht zu früh zu erscheinen.
Beides bringt unseren Arbeitsfluss aus dem Takt. Das eine hetzt, das andere stört die notwendige Ruhe vor dem Sturm. Wir öffnen, wenn wir bereit sind: körperlich, mental und organisatorisch.
Davor gehört die Zeit uns: unseren Kindern, unserem Frühstück, unseren Muskeln, die erst warm werden müssen, bevor sie stundenlang arbeiten können.
Danke fürs Mitdenken, Mitfühlen und Mitrespektieren. |